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Richard Hayer ist der Beste Thrillerautor Deutschlands, 26. November 2007

Von Georgios Slimistinos "Georg Slimistinos" (Frankfurt

 

Ich lese ja ziemlich viel aber diese Geschichte schlägt Pharma, sie schlägt Meltdown von James Powlik und Toxin von Robin Cook, ein Pagetruner der Extraklasse. Den les ich gern!

 

Mystisches Thriller-Highlight. (Und "Made in Germany" noch dazu!), 25. September 2007

Von Apicula (Apiculis)

 

Weil es von diesen Thrillern aus deutscher Feder nicht so wahnsinnig viele gibt, hat dieser hier auf den ersten Blick mein Interesse geweckt und - das darf ich verraten, man kann's an der Keksvergabe ohnehin erkennen - er hat mir sehr gut gefallen.

 

Ein Prolog, mit Handlung an der Nordküste Zyperns, im 14. Jahrhundert, leitet diesen raffiniert zusammengebrauten Thriller ein, der aus sehr vielen Zutaten und Personen besteht: Es beginnt mit einer Schatzsuche. Nach der im 14.Jahrhundert im Hafen von Zypern gestarteten CATHERINE. - Eine der Hauptpersonen auf dem Bergungsschiff SEA WASP ist Anahit Sarin, eine junge Armenierin, die mit vielen anderen Wissenschaftlern gemeinsam den gesunkenen "Schatz" der CATHERINE finden soll.

Zunächst bringt der Autor - und das mag Leute die an "leichte Kost" (Dan Brown ist vergleichbar leicht zu lesen) gewöhnt sind abschrecken - allerdings eine ganze Menge Leute in die verschiedenen Handlungsstränge ein. Doch schnell wird klar, dass ein gewisser Robert Casty noch eine besondere Rolle in "Visus" spielen wird. Er erhält nämlich einen verlockenden Auftrag, der ihn in finanzieller Hinsicht, wieder zurück ins Künstlerleben bringen soll. Robert hat nämlich den Ehrgeiz der bekannteste und beste Freseken-Maler des 21. Jahrhunderts zu werden. Zunächst soll er allerdings - für einen Haufen Geld! - ein bestimmtes Madonnen-Gemälde eines Künstlers namens "Visus" in einem Kloster in Armenien finden, dessen Standort völlig unbekannt ist.

Noch während Robert aufbricht um das Geheimnis des Klosters zu lüften fängt der Fluch des geborgenen Objektes von der CATHERINE an, sich als Geisel der Menschheit zu offenbaren. Im LONDON EYE stirbt auf bestialische Weise ein Mittelsmann an einem noch unbekannten Virus, der dem Lhasa Fieber ähnelt. Und dieser Tote war noch nicht der einzige! - Wie schnell wird sich dieses Fieber ausbreiten? Wie wird es übertragen ..!? - Ein Wettlauf beginnt. Wissenschaft und Geheimdienste gehen von einem geplanten Angriff aus.

Robert wird in Yerevan (Armenien) tatsächlich fündig; zumindest findet er einen Hinweis, der ihm eine besondere Denksportaufgabe aufgibt und ihn zu den Gemälden des bekannten Malers und Mathematikers PIERO DELLA FRANCSCA, nach Italien führt. Ist della Francescas Wissenschaft der Schlüssel um die drohende Plage zu stoppen!?

 

"Visus" ist eine spannend-faszinierende Schnitzeljagd, geprägt von großen Anteilen Kunstgeschichte, Architektur, Mathematik, Biogenetik und Wissenschaft. Alle diese Wissenschaften versuchen die offenbar mystischen und somit kaum rational erklärlichen Wurzeln der "Bedrohung" zu erklären. Mathematisches und bildliches Vorstellungsvermögen des Lesers sind ebenso gefordert wie volle Aufmerksamkeit. Einige bildliche Darstellungen hätten meiner Meinung nach nicht geschadet, denn die wörtlichen Erklärungen einiger Mechanismen lesen sich verflixt enervierend. Zumindest kann man sich auf der Homepage des Autors über Piero della Francesca kundig machen, dem der Autor das Buch übrigens gewidmet hat. Und, wie man im Nachwort erfahren kann, auch noch vielen anderen Forschungsgebieten, wie z.B. der Genetik.

Auch für den Otto-Normal-Leser ist "Visus" eine kluge Herausforderung und lädt nachgerade ein, bei gewissen Themenbereichen nachzuhaken. Ein mystisches Thriller-Highlight - made in Germany!

 

Empfehlung für Leser denen Dan Brown zu flach, Ken Follet zu stereotyp und Frank Schätzig zu kontrolliert-synthetisch ist. >;-)

 

 

Praller Schmöker, den man nicht aus der Hand legen kann, 6. November 2007

Von Manfred Schilke (Bamberg)

Ein praller Schmöker, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Die kurzen, straff geschriebenen Kapitel enden in 'Cliffhangern', durch die die Spannung kontinuierlich hochgedreht wird, bis man in immer wieder neuen Wendungen buchstäblich auf den letzten Zeilen erfährt. was 'Visus' tatsächlich bedeutet. Exzellent die ruhigen Passagen der Jagd nach dem Ursprung eines Renaissancegemäldes in Italien, dessen geheime Botschaft sich Schritt für Schritt enthüllt. Exzellent auch die Jagd durch ein von der Angst vor der Pest gezeichnetes Armenien, die neugierig darauf macht, mehr über das uralte Land im Kaukasus zu erfahren.

 

 

Sehr fesselnd und spannend, 8. Mai 2009

Von C.L. "Leseratte" (Bayern)

 

Dieses Buch ist sehr spannend und fesselnd geschrieben! Zu Beginn scheint es noch ein "ganz normaler" Thriller zu sein, der im Laufe des Buches immer mehr ins mystische geht.

In dem Buch verlaufen mehrere Handlungsstrenge parallel, was das lesen anfangs etwas verzögert, allerdings tragen diese verschiedenen sehr zum Verständisses der geschichte bei.

Das Buch wird im Laufe der Handlung immer fesselnder, weil man unbedingt wissen möchte, was hinter dem Pentagramm steckt, was die Seuche (der schwarze Tod) auf der Welt auslöst. Das Ende der Geschichte ist gut gelöst. Alle Fragen werden allerdngs nicht beantwortet. Nichts desto trotz ist es ein sehr gutes buch, was ich nur empfehlen kann :)